Marketingtrends auf Social Media 2017

In diesem Beitrag führen wir euch die wichtigsten Trends und Entwicklungen der Social Media 2017 im Marketingbereich auf. Wir hoffen, dass wir euch einig Tipps bei der Entscheidung liefern können, wie in diesem Jahr mit Marketing in Social Media am besten umzugehen ist.

Messenger zur Markenpräsentation

Der Trend 2017 ist eindeutig dahingehend, dass Marken sich vermehrt auch auf den Messengern präsentieren. Facebook-Messenger, Whatsapp und Co haben aktuell weltweit etwa 4 Milliarden Nutzer. Hier bieten sich für Marken also nahezu unendliche Möglichkeiten zur Präsentation. Marken können hierbei direkt mit ihren Kunden in Kontakt treten und beispielsweise direkt Hilfe zu Anfragen bereitstellen. Gerade für den Kundendienst werden Messenger 2017 zunehmend bedeutsamer. Es lohnt sich für Unternehmen in diesem Jahr also durchaus, ihren Fokus auch auf die Messenger zu legen und nicht ausschließlich auf die Social Media.

Livestreaming

Wichtig für das Online-Marketing im Bereich Social Media ist zu wissen, dass Live-Video-Inhalte 2017 immer wichtiger wurden und werden. Es gibt zwar unzählige Streaming-Websites, doch gehören Facebook Live und Periscope dabei zu den meistgenutzten. Das angesehene Videomaterial ist dabei immens. 2016 machte Periscope die bemerkenswerte Feststellung, dass dessen Benutzer an jedem Tag gemeinsam Videomaterial mit einer Gesamtlänge von 110 Jahren anschauten. Sie sollten sich also durchaus überlegen, Live-Streaming für Ihr Unternehmen wirksam einzusetzen. Viele Marken übertragen beispielsweise auf Facebook, Instagram oder Twitter Events in Livestream. Ihre Follower interessieren sich für die Marke und können auch von zu Hause aus an veranstalteten Events teilnehmen. Mit den nun möglichen 360° Videos bei Facebook können beispielsweise Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens gewährt oder neue Produkte vorgestellt werden. Beispielsweise ist dies die Möglichkeit, den Followern exklusive Einblicke in die Büros der Firma zu gewähren oder Ähnliches.

Virtual Reality

Auch Virtual Reality wird das Marketing 2017 weiter erobern. Sie ist einzigartig, da sie zu Interaktion anregt. Sie bietet deutlich intensivere und unvergesslichere Wahrnehmungsmomente als andere Medien, was unweigerlich zu einer emotionaleren Verbunenheit zu dem Produkt führt. Auch Facebook setzt zunehmend auf Video: Wie oben erwähnt spielen hierbei namentich Livestreaming und 360° Videos eine prominente Rolle. Auch arbeitet Facebook an einer Live-VR-Technik.

E-Commerce auf Social Media

Bei einigen Social Media können Produkte direkt auf der Plattform gekauft werden, beispielsweise bei Facebook, Instagram, Twitter und Pinterest. Viele Online-Einkäufer sucher über Social Media gezielt nach Produkten. Die Möglichkeiten, hier Marken zu präsentieren, sollten nicht unterschätzt werden.

Standardisierung der Plattformen

Dieser Trend ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die unterschiedlichen Plattformen häufig bei der Konkurrenz abschauen und kopieren. Hierfür ist Stories ein Beispiel, mit welchem Instagram weitestgehend Snapchat kopiert hat. Facebook kauft gern Nieschenanbieter auf oder baut deren Funktionen einfach nach. Die Funktionen der unterschiedlichen Social Media werden  daher langfristig immer ähnlicher. Auch Youtube ist darum bemüht, ein „vollwertiges“ Soziales Netzwerk zu werden, indem es auch Bild- und Text-Postings ermöglicht. Die größten Unterschiede bei den verschiedenen Plattformen sind daher in der Nutzerschaft zu sehen: Einige sind beispielsweise beliebter bei jüngeren, andere bei älteren Nutzern.

Chatbots

Chatbots sind so zusagen Roboter für Kommunikationsaufgaben. Sie kommen beispielsweise bei Online-Foren oder -Shops zum Einsatz, um Fragen von Kunden zu beantworten. Gute Chatbots sind dabei lernfähig und können auch personalisierte Antworten geben. Sie sind heute sehr vielseitige Online-Assistenten und -Berater. Zahlreiche Unternehmen profitieren bereits von Chatbots., z.B. bei der Kundenbetreuung oder einfach beim „Präsenzzeigen“ im Internet. Allerdings können sie auf sehr spezielle Anfragen häufig keine hinreichenen Antworten geben und sind hierin menschlichen Gesprächspartnern unterlegen. Bis 2020 sollen Chatbots jedoch einen Großteil der Kundendienste übernehmen: Voraussichtlich werden bis dahin 80% der Marken Chatbots in der Kundenberatung einsetzen.

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